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Qualitätsmanagement im Neuen Jahr

Wir blicken zurück auf das erste Unternehmensjahr 2010, eine stetig wachsende Zahl zufriedener Kunden und Partner, erfolgreiche Projekte, und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Know How auf Seiten der Software-Entwicklung, des Projektmanagements und der Kunden- und Projektbetreuung.

"Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu."

Diese Goldene Regel möchten wir in unserer Entwicklungsarbeit widergespiegelt sehen. Auch wir sind Anwender und nutzen Software von Anderen. Vorzugsweise jene, die qualitativ hochwertig ist und einwandfrei funktioniert. Software, die vom Anwender geschätzt und gerne weiterempfohlen wird.

Qualitativ hochwertige Software bedarf ab einer gewissen Komplexität diverser Maßnahmen, die die Produktqualität stark beeinflussen. Wird bei der Entwicklung der Software auf diese Maßnahmen verzichtet, bemerkt man Qualitätseinbußen spätestens bei der Weiterentwicklung, Wartung und Pflege des Produkts.

Je nach Komplexität der Applikation entstehen so höhere Folgekosten, die die ursprünglichen Mehrkosten für eine bessere Qualitätssicherung weit übertreffen. Umso mehr freut es uns, wenn Kunden und Projekte, bei denen Wert auf Qualitätssicherung gelegt wird, davon profitieren und langfristige Entwicklungsarbeiten problemlos und transparent zum Erfolg gebracht werden können.

Daher haben wir uns dazu entschlossen bei Projekten ab einer bestimmten Größe oder Komplexität zukünftig vier Qualitätssicherungsmaßnahmen verpflichtend zu machen:

Issue- und Bugtracking

Kunden und Partner erhalten einen gesicherten Zugang zu unserem Bugtracker. Hier können Verbesserungsvorschläge und Fehler an einer zentralen Stelle eingereicht, dokumentiert und archiviert werden. Dies bietet im Gegensatz zur Meldung von Fehlern via E-Mail oder gar Telefon gleich mehrere Vorteile:

  1. Es geht nichts im Posteingang verloren.
  2. Jeder sieht die gleiche Liste.
  3. Alle Fehler und Verbesserungsvorschläge sind dokumentiert und auch später noch nachvollziehbar.
  4. Fehlerbezogene Kommunikation. Rückfragen werden als Kommentare bei dem jeweiligen Fehler erfasst und stehen jedem zur Verfügung.

Unit Test

Mit Unit Tests können kritische Teile der Applikation auf ihre Funktionalität getestet und Fehlverhalten aufgrund geänderter Bedingungen oder Anpassungen eines Applikationsteils schnell und unkompliziert festgestellt werden. Es wird sozusagen ein Vertrag angefertigt und geprüft ob der Code dem Vertrag entspricht. Je besser die Absicherung mit Unit Tests ist, desto sicherer kann man sich über das Verhalten der Applikation sein.

Continuous Integration

Bei jeder Änderungen an der Applikation werden die Unit Tests automatisch durchlaufen und die Ergebnisse publiziert. Sollten Tests fehlschlagen, werden die Entwickler benachrichtigt und auf den Fehler hingewiesen. So können wir gewährleisten, dass auch bei kleinen Änderungen der volle Funktionsumfang erhalten bleibt und sich kein Fehlverhalten eingeschlichen hat.

Continuous Deployment

Der letzte Schritt in der Kette von Qualitätssicherungsmaßnahmen ist das automatische Bauen von Testreleases. In einem speziellen Kundenbereich können unsere Partner und Kunden die erforderlichen Informationen und Pakete für eigene Installation und Tests auf Testgeräten einsehen und herunterladen.

Gepostet am von Jochen Breuer